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The Crossing

crossing.jpg Verleih: I-On New Media
Verleihstart:
Verkaufsstart: 27.04.2007
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Laufzeit: ca. 103 Min.
Tonformat: deutsch DD5.1, norwegisch DD5.1
Untertitel: deutsch

Extras:
Trailer
Inhalt:

Das Leben des Karrieremenschen Andreas war nahezu vollkommen: Geld, eine Villa, ein Traumauto und eine wunderschöne Ehefrau. Doch ein Unfall zerstört seinen Traum schlagartig. Zwar bleibt ihm der Reichtum, aber sein verkrüppelter Körper lässt das ihm so wichtige Sexleben mit seiner Gattin zu einer Erinnerung verblassen. Doch sein Albtraum beginnt erst richtig, als der Handwerker Wagner bei ihm eintrifft, um die Villa behindertengerecht umzubauen. Da dies eine gewisse Zeit benötigt, quartiert sich der Arbeiter in der Villa ein und beginnt sich für die sexuell frustrierte Liv zu interessieren. Ein böses Spiel nimmt in der abgelegenen Villa seinen Lauf und Andreas muss erkennen, dass dem Besucher um weitaus geht, als ihm seine Frau auszuspannen.


Kritik:

Der Film wird als die norwegische Antwort auf "Misery" beworben und es lassen sich tatsächlich eine Menge Gemeinsamkeiten feststellen. Es bleibt allerdings bei den Gemeinsamkeiten, denn "The Crossing" erzählt eine ganz andere Geschichte. Der Film lief bereits im Jahr 2005 beim Fantasy Filmfest und konnte dort bereits den ein oder anderen Zuschauer in seinen Bann ziehen.

"The Crossing" beginnt eigentlich sehr unspektakulär und es dauert sehr lange, bis sich das Werk von Regisseur Martin Asphaug in einen packenden Psycho-Thriller entwickelt. Vorher bekommt der Zuschauer erst einmal einen Einblick in das Leben des an den Rollstuhl gefesselten Andreas. Dabei schafft es der Regisseur den Film auf einem interessanten Level zu halten.

Nachdem die Einleitung abgeschlossen wurde, geht es jedoch zur Sache und ab diesem Zeitpunkt schafft es der Regisseur den Zuschauer durch die vielen überraschenden Wendungen vor den Bildschirm zu fesseln. Teilweise wurden diverse Szenen mit einer Prise schwarzem Humor versehen, was den Zuschauer stellenweise zum Lachen verleitet.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da ich sonst die gesamte Spannung vorweg nehmen würde. Das Ende des Films hat mich etwas zum Nachdenken verleitet, da "The Crossing" dadurch eventuell eine ganz andere Geschichte vermittelt, als diejenige, welche man während des Films präsentiert bekommen hat.


Fazit:
Ein packender Psycho-Thriller, der obwohl er eine sehr lange Einleitung hat, zu keinem Zeitpunkt seine Spannung verliert.

Bewertung: 8/10